TTT - Töff-Töff-Tours
Reisen mit `nem Liner --- und sei`s auch nur ein "Kleiner".

2012-1 Normandie (F)

Unsere erste Tour vom 25.03. - 11.04.2012
(ca.4153 Km)

Normandie









Es war eine wundervolle Reise. Anhand der Karten oben kann man unsere Route bis auf wenige Abschnitte (vergessen aufzuzeichnen)
recht gut einsehen.
Wir haben auf dieser Tour die sagenhaft schöne Landschaft bestaunt, uns aber durchaus auch auf der "Route D-Day" bewegt
und uns in ca. acht Museen diese Zeit vor Augen führen lassen.


Bilder sprechen Bände.



Das Wattenmeer bei Calais.
Von hier sind wir fast ausschließlich die Küste entlang bis zum Le Mont Saint Michel.
Die Franzosen sind in Sachen Schwerbehinderung und Vergünstigungen sehr offen. Das Zauberwort
Handicap in Verbindung mit Andy`s Ausweis GdB 50 und ein G, brachte uns Überall vergünstigten Eintritt.
Im Airborne Museum in St. Mere Eglise war sogar der Eintritt frei, für Andy und eine Begleitperson.
Das fanden wir äußerst tolerant in France.


Blick über die Dächer von Boulogne auf`s Meer

Abfahrt in die Stadt.

Weiter ging es von Boulogne nach Dieppe.


Am Strand von Le Touquet-Paris Plage.
Dort sind wir mit den Rädern vom Womoplatz am Yachthafen durch die Dünen bis zum anderen Ortsende
gefahren (Foto).

Der Platz in Dieppe am Fährhafen (westliche Seite).

Blick von der Strandmitte auf die alte Festung.


Blick von der alten Festung auf den Strand von Dieppe.

Von hier ging es weiter nach Etretat.


Atemberaubender Blick auf den berühmten "Postkartenfelsen"   ...iss schon `nen schöner Rüssel .
Es ist schon ein paar Totensonntage her, aber dies war ja einmal der beliebteste Strand der
Pariser Mittel und Oberschicht.


Es war ja nun erst März, doch wir hatten fast den gesamten Zeitraum 16-21 ° und Sonne.
So haben wir uns oftmals auf einen Kaffee niedergelassen.


Hier könnte man schon ein paar Tage verbleiben und den Einheimischen beim einholen der Boote zusehen.





Kurz nach Etretat versuchten wir nocheinmal den "Elefanten" von der anderen Seite zu sehen, doch dafür
standen wir an einer falschen Stelle. Andy strampelte für dieses Foto quer über die Wiesen und sah dann, das wir
recht nah an einer Steilklippe standen (ca.150m tief...oder mehr).




Weiter über Le Pont de Normandie (das Tor zur Normandie). Sie verbindet die Haute-Normandie mit der
Basse-Normandie. Mit 856m die größte Spannweite Europas.



Weiter ging es nach Honfleur.
Doch vorher mußten wir noch einen Umweg von ca. 20km machen.
Unser Wassertankdeckel ließ sich nicht mehr schliessen und wir brauchten einen Neuen.
Dank Google auf dem Handy hatten wir aber recht schnell einen Adria-Händler ausfindig gemacht.



Honfleur ist eine sehr schöne, verträumte Hafenstadt die uns zum bummeln geradezu "zwang".



Unser nächster Ort Trouville sur mer / Deauville


Hier verbrachten wir eine Nacht gegeüber des Casino`s.
Wir gingen abends eine Pizza essen und Geschäfte abschlendern.



Unser Weg führte uns weiter ins Le Grand Bunker Musee nacht Ouistreham.
Dieser Bunker war so eine Art Kommandozentrale für alle dort an der Küste befindlichen Geschützbunker.


Als Andy hier stand konnte er die Landung von Captain John H. Miller (Tom Hanks in James Ryan)
nicht nachvollziehen aber spüren sagt er.




Am Strand von Courseulles-sur-Mer.
Hier wollten wir eigentlich eine Nacht verbringen, aber der Stellplatz am Strand war gerammelt voll.


So ging es weiter Richtung Arromanches-les-Bains.
Aus unserem Normandie-Buch haben wir erfahren, das kurz vor Arromanches ein kleiner Parkplatz an
einem 360° Kino existert, welchen viele Womolisten als kostenlosen Stellplatz nutzen.
Dieses taten wir dann auch. Die Nacht war sehr stürmisch dort oben (auf einer recht hohen Landzunge).
Da wir dieses Kino am nächsten Morgen auch besuchen wollten, waren dann doch 5€ Parkgebühr fällig.
Vollkommen OK für diesen schönen Platz.

Blick westlich vom Parkplatz.

Blick östlich vom Parkplatz.

Am Strand von Arromanches mit den alten Hafendocks (im Wasser und an Land).
Hier wurde damals (in den Tagen nach dem D-Day) der grösste Landehafen der Alliirten künstlich errichtet.




Von dort führte uns unser Töff-Töff zur besterhaltensten Geschützstellung aus dem 2WK bei
Longues-sur-Mer.

...mit etwa 12-15 Geschützen dieser Art.

Ausblick von der Geschützstellung.




Von hier aus verschlug es uns Richtung Colleville-sur-Mer.
Dort angekommen, besuchten wir zu erst ein kleines Museum "Big red One".
Wir fragten nach dem Besuch den Besitzer, ob wir unser Auto dort stehenlassen konnten.
Dann machten wir uns mit den Rädern auf den Weg zum American-Cemetery, dem grössten in Frankreich
befindlichen amerik. Soldatenfriedhof (knapp 10.000 Gräber).



Im Big red One.

Dieser Friedhof befindet sich auf Amerikanischem Hoheitsgebiet. Wir wurden abgescannt wie auf einem Flughafen.
Man hatte klare Verhaltensregeln zu befolgen und permanent wurde dieses Terrain von Jets überflogen.

Der Garten und all seine Pflanzen sahen aus wie mit einer Nagelschere geschnitten (alles absolut gerade und perfekt).



Omaha-Beach
Blick vom Widerstandsnest 69, welches am D-Day für die meisten Alliirten Toten verantwortlich war.
Kein Wunder bei diesem" Ausblick". Mann kann von hier die ganze Bucht einsehen.



Weiter ging es nach Saint-Laurent-sur-Mer.

Hier besuchten wir unter anderem mal ein Museum...  nein Spass, natürlich besuchten wir auch hier ein Museum.
Dieses gehörte einem Privatmann, der am D-Day 6 Jahre alt war und der seitdem alles was er finden konnte an
Kriegsmaterial sammelte (sehenswert).



Mahnmal am Strand.

Vor dem Museum: WK-Panzer vs. Neuzeit-Panzer.



Weiter zum Pointe du Hoc. Der berüchtigte Landzipfel wurde damals zur Enterung der Ranger-Battalione
genutzt, die von hieraus das Hinterland erobern sollten. (Sie haben zu hunderten mit Seilen die Steilklippen
geentert).


Unser Blick schweift westlich vom Pointe über die Klipppen.
Hier befinden sich heute noch hunterte von Fliegerbomben-Kratern (Alliirte) und Geschützbunkern 
der Deutschen.


Wir haben hier einmal ein aktuelles Satelitenbild vom Pointe du Hoc angefügt.



Weiter ging es über Ste-Marie-du-Mont (Museum) zwischendurch noch ein Schützengrabenmuseum
nach Sainte-Mere-Eglise.


Und hier hängt er immer noch...   Private  John M. Steele, mit 32 Jahren blieb er 1944 beim Absprung
an dieser Kirchenecke hängen. Er überlebte und besuchte diesen Ort bis in die 60er Jahre immer wieder.
1969 verstarb er an den Folgen eines Krebsleidens.

Die Kirche von Innen.

Hier befand sich auch in unmittelbarer Nähe das Airborne Museum, welches wir selbstverständlich
auch besuchten.



Von hier aus quer durchs Land zum "Michel".
Le-Mont-Saint-Michel. Ein paar Tage bevor wir dort ankamen hatte man das grenzenlose Parken im
unteren Bereich direkt vor dem Michel verboten. Sodass wir uns einen Stellplatz im Ort nahmen.
Am Morgen darauf fuhren wir mit den Rädern zum Glaubensberg. 





Hier sieht es aus wie in der Winkelgasse aus Harry Potter....

Blick von halb oben ins Wattenmeer.

Der Tiedenhub beträgt hier zwischen 10 und 15m. Das Meer verschwindet hier über viele Kilometer.
Im Vergleich: In SPO ca. 1 Drittel davon.

Wir sind nicht Katholisch aber ich nehme den Kreuzgang schon sehr ernst... wie man sieht...

Blick von halb unten (Friedhof). Wir haben dort oben im Hauptschiff an der 12.00 Uhr-Messe teilgenommen.

Nach dem anstrengenden Aufstieg, bei dem wir gefühlte 3 kg verloren haben    gönnten wir
uns erstmal eine Portion "lecker ChiChi".

Ohne Worte.



Wir besuchten noch den größten deutschen Soldatenfriedhof in Frankreich. Hier sind ca. 11.800
deutsche Urnengräber.

Panoramabild des Friedhofes.




Weiter ging es Richtung Paris (eigentlich wollten wir das Schloss noch besuchen, doch der Pariser Ring
war so voll, das wir Stunden im Stau verbrachten. Als wir endlich in Versailles ankamen, war es dort so überfüllt
und keine Parkmöglichkeit für Womo`s, das wir uns sagten Paris ist eine Extrareise wert).

Ein Foto im Vorbeifahren.



 Wir fielen ganz im Süden, bei Schramberg, wieder in Deutschland ein.
In Schramberg hat Andy mir sein letztes Seminarhotel gezeigt.

Von dort aus ging es weiter über Traben-Trarbach zur Loreley.




Blick von oder auf die Loreley. Wie mans nimmt...


Wir tourten dann nochmal durchs Münsterland (Prickingshof) und rüber zu Obelink.
Doch dann ging es wirklich Richtung Heimat.

Wir haben es uns nicht leicht gemacht aus den ca. 2.500 Foto`s die Richtigen für`s Netz auszuwählen.
Es war schwer..., aber wir haben hoffentlich für EUCH die Richtigen zusammengestellt.




Bye bye bis zur nächten Tour sagen:


Commander Rike

Commander Andy

(Die offizielle Töff-Töff-Besatzung)

                                                                                                     
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